Neue Studie: Dramatischer Rückgang europäischer Brutvogelarten

Laut einer aktuellen Studie gibt es in Europa seit 1980 600 Millionen Brutvögel weniger. Dabei sind besonders eigentlich häufige Arten betroffen, wie Haussperling, Wiesenschafstelze, Star und Feldlerche.

Einige Arten haben aber auch zugenommen, wie Mönchsgrasmücke, Stieglitz oder Zilpzalp.

Ornithologen aus Großbritannien und der EU haben Daten von 378 Vogelarten im Zeitraum 1978-2017 ausgewertet. Der größte Rückgang hat laut Studie bis 1990 stattgefunden, die letzten Jahre blieben die Zahlen stabil.

Hier kann die Studie in englischer Sprache nachgelesen werden: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ece3.8282

Haussperling – Rückgang um 247 Millionen Individuen

Wahl zum Vogel des Jahres 2022

Dieses Jahr stehen 5 Vogelarten zur Auswahl:

Hier kann online gewählt werden.

Vogelschutz in der Bergbaufolgelandschaft

Perspektiven und Chancen

Eine gemeinsame Veranstaltung des NABU Sachsen-Anhalt, der MIBRAG und des OSA.

Bergbaufolgelandschaften besitzen überragende Bedeutung für den Naturschutz. Ihre heterogenen, nährstoffarmen, halboffenen bis offenen Lebensräume beherbergen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die in der Normallandschaft keine geeigneten Bedingungen mehr vorfinden. Das
macht sie für langfristige Naturschutzmaßnahmen interessant.

Bergbaufolgelandschaften1

Näheres auf der Website des NABU Sachsen-Anhalt

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